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Am 4./5. September 2009 wurde unsere Petition persönlich bzw. per Post eingereicht. Weil wir aber immer noch Unterstützung brauchen, bis die Antworten der politischen Behörden formuliert sind, sammeln wir vorläufig weiter Unterschriften.
Am 28. Mai 2007 wurde in der Schweiz und weltweit des 200.
Geburtstags des Schweizer Naturforschers Louis Agassiz (1807–1873) gedacht.
Agassiz war jedoch nicht nur ein bedeutender Glaziologe, sondern auch ein bedeutender Rassist und ein Vordenker der Apartheid. Deshalb ist die Kampagne "Démonter Louis Agassiz" lanciert worden, welche Agassiz seinen Berg wegnehmen möchte und das Agassizhorn (3946 m.ü.M.) auf der Kantonsgrenze zwischen Bern und Wallis, das in den 1840er-Jahren nach ihm benannt wurde, in "Rentyhorn" umzutaufen. Renty war ein Sklave
aus dem Kongo, den Agassiz auf einer Sklavenplantage in South Carolina
fotografieren liess, um "wissenschaftlich die Minderwertigkeit der schwarzen
Rasse" nachzuweisen.Mehr über die Kampagne "Démonter Louis Agassiz": http://www.louverture.ch/AGASSIZ.html PETITION an den schweizerischen Bundesrat, die eidgenössischen Räte, die Kantonsregierungen von Bern und Wallis, die Gemeindebehörden von Grindelwald, Guttannen und Fieschertal sowie an Stiftungsrat und Patronatskomitee des "UNESCO Welterbes Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn": Wir Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition verlangen, dass das Agassizhorn (3942 m., BE/VS) in "Rentyhorn" umzubenennen sei und die Schweiz damit ein wichtiges internationales Zeichen gegen den Rassismus und für die Erinnerung an das Menschheitsverbrechen der Sklaverei setze. ![]() 21.8.2008 / Sasha Huber hat das Schild für Renty in den Schnee des Agassizhorns gerammt. Foto: Siro Micheroli |
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